Nachricht versenden
Name: *
E-Mail: *
Ihre Nachricht: *
Sicherheitscode:
 (bitte übertragen Sie in das Feld)
Nachricht wurde erfolgreich gesendet!

 

Die zucht von pferde !!!!

Die Pferdezucht hat eine weit zurückreichende Historie und beginnt nach derzeitigem Wissensstand zwischen 5000 v. Chr. und 3000 v. Chr. etwa zeitgleich in verschiedenen Gebieten Europas, Asiens und Nordafrikas. Der Einsatz von Pferden steigerte vielfach die Beweglichkeit der sie nutzenden Völker. Die Domestizierung führte gleichzeitig zu einer stärkeren Vermischung der Pferderassen untereinander, da der Mensch stets bemüht war, aus den im nun größeren Aktionskreis vorgefundenen Rassen das ihm jeweils am besten erscheinende Zuchtmaterial zu verwenden. Es ist außerordentlich schwierig, den genauen Domestikationszeitpunkt festzulegen, da es nur wenige Anhaltspunkte gibt, an denen ein domestiziertes Pferd von einem Wildpferd unterschieden werden kann. So ist man normalerweise auf den Fund von Gebrauchsgegenständen wie Trensen und Sätteln angewiesen. Haupteinsatzzwecke waren anfangs wohl der Transport von Lasten und die Fleischproduktion; bald kamen auch das Reiten und die Feldarbeit hinzu. Heute gibt es hunderte verschiedener Pferderassen, die mit dem Menschen nahezu alle Lebensräume erobert haben. Seit Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts ist ein Rückgang der Artenvielfalt zu beobachten. Ursache dafür ist der Wegfall einer Reihe von Einsatzgebieten durch die fortschreitende Industrialisierung.

Letzte Untersuchungen, die auf der Auswertung der mitochondrialen DNA von heutigen Hauspferden und von Fossilien ausgestorbener Rassen beruhen, deuten darauf hin, dass die Domestikation des Pferdes nicht an einem Ort, sondern unabhängig voneinander an mehreren Orten stattgefunden hat. Wesentliches Indiz hierfür ist die Breite der genetischen Variationen, die in beiden Testgruppen gleich groß ist. Bei nur einem Domestikationsort wäre bei den Hauspferden eine geringere genetische Variationsbreite zu erwarten gewesen. Zudem wurde bei diesen Tests festgestellt, dass einige der fossilen Funde näher mit heutigen Rassen verwandt waren als einige heutige Rassen untereinander.

Hieraus würde sich auch die starke Divergenz einiger heutiger Rassen, wie PonysKaltblüter und Vollblütererklären, da die Züchter zur unterschiedlichen Entwicklung der Rassen nicht nur den Domestikationszeitraum gehabt hätten, sondern auf das genetische Material bereits lange vorher existierender Rassen zurückgreifen konnten.

Der Fachbegriff für Deckhengste ist im Allgemeinen Beschäler oder Schälhengst, die auf einem Landgestüt eingesetzten Hengste werden als Landbeschäler bezeichnet.

Verwendetes Bildmaterial
nebel wiese / 1372000 - Jürgen Hust [fotolia.com]


Herdentrieb und Rangordnung spielen bei Pferden eine ganz wichtige Rolle. Dabei gibt es bei Wildpferdenherden sowohl eine Leitstute als auch einen Leithengst. Beide haben jeweils eine führende Position in der Herde und sind für ganz bestimmte Aufgaben zuständig. Die Leitstute ist das eigentliche Leittier und bestimmt den Tagesablauf. Der Leithengst verteidigt die Herde gegen Feinde oder auch andere Hengste.
 
Wonach sich die Rangordnung richtet, ist bisher noch nicht vollends erforscht. Allerdings spielen sicherlich das Alter, die Erfahrung, der Mut, Kraft und Intelligenz eine Rolle.

Warum wiehern Pferde?

Pferde wiehern um ihren Gemütszustand anderen Pferden oder auch den Menschen kenntlich zu machen. Das Wiehern ist ihre Sprache und sie verständigen sich mit Lauten.
 
Wenn eine Stute ihr Fohlen ruft, klingt das ganz anders, als wenn sie einen Pfleger oder Reiter begrüßt. Wenn ein Pferd Angst hat oder allein ist, wiehert es auch dementsprechend. Dagegen hört man auch am Wiehern, ob es sich freut. Wenn es in eine ungewohnte Situation kommt, dann schnaubt es erregt. Manche Pferde knirschen sogar mit den Zähnen, wenn ihnen etwas nicht gefällt.

Ein Hengst ist ein männliches, zeugungsfähiges Pferd. Ausgewählte Hengste werden von den Pferdezüchtern zur Zucht verwendet. Hengst, die keinen Nachwuchs zeugen sollen, werden im Alter von etwa einem Jahr kastriert, das bedeutet ein Tierarzt entfernt oder kappt die Hoden. Ab diesem Moment werden die Hangst Wallach genannt, weil sie nicht mehr fortpflanzungsfähig sind. Wallache sind oft ruhiger im Umgang und nicht mehr ganz so wild wie Hengste.

Wie kommen die kleinen Fohlen auf die Welt?

Zuchtstuten werden mit etwa drei Jahren zur Zucht zugelassen. Ungefähr alle drei Wochen sind sie zur Paarung bereit. Wurde die Stute vom Hengst gedeckt, das bedeutet, die Paarung war erfolgreich und die Stute ist sozusagen schwanger, dann trägt sie in 320 bis 350 Tagen das Fohlen aus.
 
Die Geburt eines Fohlens kann man dann in drei unterschiedliche Stadien oder Phasen unterteilen:
die Öffnungsphase, die so genannte Austreibungsphase und die Nachgeburt.
 
In der ersten Phase dehnt und öffnet sich der Muttermund und der Geburtskanal der Stute, damit das Fohlen überhaupt herauskommen kann. Die Stute ist in dieser Phase oft unruhig und legt sich immer wieder hin. Beendet ist die Öffnungsphase, wenn die Fruchtblase platzt und das Fruchtwasser abfließt.
 
Dann folgt die Austreibungsphase. Die Vorderbeine und der Kopf erscheinen aus dem Muttermund. Wie bei einer normalen Geburt eines Menschen, bekommt auch die Stute Presswehen, die das Fohlen in kürzester Zeit durch den Geburtskanal schieben. Wenn alles normal läuft, beginnt das Fohlen, sobald es mit dem Kopf aus den Schamlippen der Mutter gekommen ist, mit dem Atmen durch die Nüstern. Auch die Fohlen sind mit einer Nabelschnur mit ihrer Mutter verbunden. Dieser Nabelstrang bleibt in den ersten 5 - 15 Minuten intakt. Über ihn werden noch erhebliche Mengen an Mutterblut übertragen. Schließlich zerreißt die Nabelschnur meist von allein an einer dafür vorgesehenen Stelle, wenn die Stute aufsteht.
 
Ist das Fohlen geboren, folgt noch die Nachgeburtsphase. Dabei gehen die Eihäute ab, also die Reste des Eis, in dem sich das Fohlen im Körper befunden hat. In ein bis drei Stunden nach der Geburt ist normalerweise auch die so genannte Nachgeburt abgegangen.
 
Unmittelbar nach der Geburt hebt sich das Fohlen. Innerhalb etwa einer Stunde steht es auf und beginnt kurz darauf mit dem Säugen. Dadurch erhält es gleich die ersten Abwehrstoffe gegen Krankheiten. Ein normales Fohlen trinkt alle 10 – 15 MInuten einige Züge. Und nur wenige Tage nach der Geburt können die Stute und das Fohlen auf die Koppel.

Wie kann man das Alter der Pferde bestimmen?

Tatsächlich können Experten an den Zähnen des Pferdes sein Alter erkennen.
 
Normalerweise verfügen Hengste und Wallache über 40 Zähne, Stuten nur über 36, denn ihnen fehlen die Hakenzähne. Der Unterkiefer des Pferdes ist aufgeteilt in die hinteren und vorderen Backenzähne, gefolgt von den Hakenzähnen und den Schneidezähnen wie Eckzähnen, Mittelzähnen, Zangen. Nun wachsen die Zähne aber erst nach und nach und so kann man anhand der Anzahl bei jungen Tieren das Alter bestimmen.
 
Bei neugeborenen Fohlen sind meistens nur die vorderen Backenzähne vorhanden. Dann kommen normalerweise: in der 1. Woche die Milchzangen; mit 3 bis 8 Wochen die Milchmittelzähne; mit 5 bis 9 Monaten die Milcheckschneidezähne; mit einem Jahr der erste bleibende Backenzahn, mit ca. 2 Jahren der zweite bleibende Backenzahn und mit ca. 4 Jahren der dritte Backenzahn und (bei männlichen Tieren) die Hakenzähne.
 
Wie beim Menschen fallen auch dem Pferd in den ersten Lebensjahren die Milchzähne aus. Mit 2 1/2 Jahren die Zangen und vorderen Backenzähne. Mit 3 1/2 Jahren: die Mittelzähne und die letzten Backenzähne und mit 4 1/2 Jahren die Eckschneidezähne.
 
Pferde haben an ihren Zähnen in einem bestimmten Alter schwarz gefärbte, scharf abgegrenzte Vertiefungen der Kauflächen, so genannte Kunden. Auch sie verändern sich im Laufe eines Pferdelebens und geben Aufschluss über das Alter.
 
Außerdem sagt auch die Stellung des Gebisses etwas über das Alter des Pferdes aus. So stehen die Schneidezähne junger Tiere, von der Seite gesehen - bei geschlossenem Maul fast senkrecht zueinander (Zangengebiss). Mit zunehmendem Alter (8 - 17 Jahre) nehmen sie eine mehr nach vorwärts gerichtete Stellung ein (Halbzangengebiss) und bilden im Alter (über 17 Jahre) einen spitzen Winkel (Winkelgebiss).
 
Im Alter von ca. 8 Jahren beginnt sich zudem am oberen Eckzahn eine Art Riefe zu bilden, die mit zunehmenden Alter (Zahnwachstum) keilförmig bis zur Zahnspitze durchwächst und schließlich im sehr hohen Alter wieder verschwindet.
 
Nach Verschwinden der Kunden ist das ungefähre Alter nur noch an der Form der Kauflächen der Schneidezähne des Unterkiefers zu erkennen, sie sind im Alter von ca. 12 bis 15 Jahren rundlich über 18 Jahre längsoval und über 24 Jahren dreieckig.
 
Das heißt: Je älter ein Pferd wird, desto schwieriger ist es, sein genaues Alter zu schätzen, falls man das Pferd nicht von Geburt an kennt.
 
Neben dem Gebiss gibt es aber noch allgemeine Merkmale, die auf das Alter schließen lassen: So der Ausdruck des Kopfes. Ältere Pferden haben eine eckigere Körperform, weniger gut geschlossene Lippen, faltige Augenlider, einen Senkrücken und vorstehende Hüftbeine.


 

Wie lange bleibt ein Babypferd, also ein Fohlen, bei seiner Mutter?

Ein Fohlen wird nach 340 Tagen Schwangerschaft geboren. Kurz nach der Geburt steht es ziemlich schnell schon allein, wenn auch noch wackelig. Es sucht sehr schnell nach dem Euter der Mutter. Das Fohlen muss schnell trinken, denn die Milch enthält wichtige Abwehrstoffe gegen Krankheiten. Bei seiner Mutter säugt ein Fohlen am Tag rund 30 - 50 Mal und zwar etwa jeweils eine Minute lang.
 
Nach einigen Tagen sind Stute und Fohlen gemeinsam auf der Koppel unterwegs. Nach rund einem halben Jahr wird das Fohlen von seiner Mutter abgesetzt, es bekommt keine Milch mehr. Das Fohlen kann ab jetzt auf die Muttermilch verzichten. Sobald es abgesetzt wird, kann man ein Fohlen auch von seiner Mutter trennen.
 
Am besten trennt man die beiden zunächst stundenweise - dann nehmen sie den Abschied leichter. Wichtig ist auch, dass ein Fohlen oder Pferd nie allein stehen sollte. Pferde sind Herdentiere und wenn man möchte, dass es ihnen gut geht, sollte man sie immer in einer Gemeinschaft halten!

Natürlich können sich Pferde nicht mit Worten unterhalten. Und doch verständigen sie sich untereinander, vielfach auch über Laute.

 

 

 
So ruft die Mutter ihr Junges zärtlich und liebevoll, der Pfleger oder Besitzer wird mit einem dumpfen, leisen Wiehern begrüßt. Angstvoll und durchdringend klingt das Wiehern, wenn ein Pferd allein zurückgelassen oder von seinen Gefährten getrennt wird. Freudig begrüßt es dann die zurückkehrenden Pferde.
 
Typisch ist auch das erregte Schnauben in ungewohnter Umgebung oder das ablehnende Quieken und Zähneknirschen, welches häufig Stuten gegenüber Artgenossen zeigen.

Pferde in typischer Haltung: links ein aufstehendes Pferd, in der Mitte droht ein Pferd einem Artgenossen, rechts ein aufmerksames Pferd.bd27s174.jpg


Unterstützt werden die Lautäußerungen durch die Körpersprache. Angelegte Ohren drücken Unwillen, ja Drohung aus, nach vorn gespitzte dagegen freundliche Neugier und Vertrauen.
 
Auch die Schweifhaltung bringt bestimmte Gefühle zum Ausdruck. Zufriedenheit wird durch einen ruhig und hoch getragenen Schweif, Unwohlsein oder Ängstlichkeit durch heftiges Schweifschlagen oder einen eingeklemmten Schweif angezeigt. Imponierend soll dagegen der hoch gestellte Schweif wirken. Wenn sie auf ihr Futter warten oder um einen Leckerbissen betteln, scharren Pferde ungeduldig mit den Vorderhufen.

Wir haben uns gefragt, wie Pferde denn eigentlich schlafen. Irgendwie müssen die sich gar nicht hinlegen. Aber wie ist das genau?

 

 

Pferde die auf der Weide in einer Herde stehen, fühlen sich relativ sicher. Die Gemeinschaft bietet allen Tieren Schutz vor Angreifern. Wenn die Gruppe ausruht, bleiben trotzdem einige Pferde wach, so können sie bei Gefahr die anderen warnen.
 
Pferde schlafen nicht so wie wir Menschen. Sie ruhen eher in einem Dämmerszustand. Sie dösen sogar im Stehen.
 
Um allerdings richtig tief zu schlafen und zu träumen, müssen sie sich hinlegen. Dazu legen sie sich auf die Seite und strecken alle vier Beine gerade von sich.
 
Fohlen verbringen täglich über eine Stunde im Tiefschlaf. Erwachsene Pferde nur ungefähr 30 Minuten.

 

Die schnellsten Gangarten sind der starke Trab und Galopp. Dabei erreichen die Pferde in der jeweiligen Gangart ihre Höchstgeschwindigkeit. Trab- und Galopprennen sind sehr beliebte Sportarten. Deshalb haben sich Pferdezüchter auch schon früh darum bemüht, Rassen heranzuziehen, die besonders gute Renneigenschaften mit sich bringen. Eine gute Voraussetzung für ein schnelles Pferd, sind also schnelle Eltern. Man muss den Stammbaum eines Pferdes betrachten. Und die Herkunft eines Pferdes sagt häufig schon viel über seine läuferischen Qualitäten aus. Allerdings macht es nicht allein die Herkunft.
 
Außerdem erkennen Fachleute an den Beinen, den Sehnen, dem Körperbau, also am Gebäude eines Pferdes, ob es sich für den Rennsport eignet oder nicht. Dazu kommt dann auch, ob es sich gut reiten lässt und welches Temperament ein Pferd hat.
 
Für die Trabrennen, in denen das Pferd einen Sulky mit den Fahrer zieht, wurden die Orlow-Traber, die Amerikanischen und Französischen Traber gezüchtet. Dank der Zucht, des verbesserten Materials und der Erfahrung im Umgang mit den Tieren wurden die Pferde im Durchschnitt bei den Rennen immer schneller und erreichen heutzutage bei den Rennen 50 Stundenkilometer. Damit sind sie fast so schnell wie Galopper.
 
Die Galopper sind Vollblüter, die als besonders schnell gelten und auch auf Schnelligkeit gezüchtet werden. So das Englische und das Arabische Vollblut. Auch hier versucht man durch Zucht die schnellsten Pferde nachzuziehen.

Wie viele Pferderassen gibt es?

Pferde haben sich im Laufe ihrer Entwicklung den klimatischen Bedingungen angepasst, in denen sie leben. So entsprechen die Araber in ihrem Körperbau und ihren Eigenschaften dem Wüstenklima Afrikas, die Friesen dem regnerischen Küstenklima. Auf diese Weise entstanden allmählich Pferde mit ganz typischen Merkmalen des Körperbaus, des Haarkleides und Temperaments.
 
Dann hat der Mensch immer stärker die Entstehung bestimmter Rassen beeinflusst, in dem er bewusst anfing zu züchten. So wurde auf Schnelligkeit, Gutartigkeit oder Gelehrigkeit hin gezüchtet, je nachdem wozu man die Pferde nutzen wollte.
 
Heute gibt es ungefähr 200 verschiedene Pferderassen. Wie viele es genau sind ist schwer zu sagen.
 
Die Einteilung kann unterschiedlich erfolgen: So zum Beispiel nach dem Stockmaß, der Größe des Pferdes. Pferde, die kleiner als 148 cm sind, gelten als Ponys. In Deutschland werden offiziell nach dem Pferdezuchtgesetz alle Pferde zwischen 130 und 148 cm auch als Kleinpferde bezeichnet. Tiere die eine Widerristhöhe haben, die größer als 148 cm ist, heißen Großpferde. Dann werden die Pferde auch je nach ihrer Nutzung eingeteilt: Reit-, Renn-, Zug- oder Kutschpferde.
 
Je nach Temperament: Kalt-, Warm- oder Vollblüter. Außerdem verweisen die Namen der Rasse auch oft auf das ursprüngliche Zuchtgebiet: Zum Beispiel Shetland-Ponys, Belgier, Holsteiner oder Andalusier.

 


Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!